Aktuelles

Hier veröffentlicht die Firma Prinz Service GmbH Bonn einige aktuelle Tips und Infos aus den Bereichen Sanitär, Heizung und Elektro. Sowie aktuelle Förderangebote der KFW.

Dieser Bereich wird ständig aktualisiert.

Ausblick 2017: Was ändert sich für Energieverbraucher?

06.12.2016

Erhöhung der Strompreise, neue EU-Richtlinien für Elektrogeräte und Energieeffizienz-Kennzeichnung für Heizungsgeräte - 2017 gibt es einige Veränderungen, die Verbraucher wissen sollten. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale informiert und berät zu
Neues Jahr, neue Regeln - auch 2017 ändert sich für Energieverbraucher einiges. Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale, erklärt, was für private Haushalte wichtig wird:
Strompreise: Die Ökostrom-Umlage wird 2017 steigen, um 0,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Auch die Netzentgelte werden deutlich steigen. Viele Anbieter werden daher wohl die Strompreise anheben. Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos: Martin Brandis rät, bei Preiseerhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen. In diesem Fall haben Verbraucher nämlich immer ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucher-zentrale wenden.
Elektrogeräte: Ab September 2017 dürfen gemäß der EU-Ökodesignrichtlinie nur noch Staubsauger verkauft werden, die eine maximale Leistung von 900 Watt haben - am EU-Label auch daran erkenntlich, dass der Jahresstrom-verbrauch unter Standardbedingungen maximal bei 43 Kilowattstunden liegen darf. Wichtig zu wissen: Wie Tests der Stiftung Warentest gezeigt haben, geht die Verringerung des Strom-verbrauchs nicht zulasten der Saugkraft. Geschont wird also nur der Geldbeutel, nicht der Dreck.
Heizungsanlagen im Bestand: Schon seit 2016 gibt es eine eigene Energieeffizienz-Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte „Nationale Effizienzlabel für Altgeräte“. Neu ist ab 2017, dass die Bezirksschornsteinfeger verpflichtet sind, alle noch nicht gekennzeichneten Geräte gestaffelt nach Baujahren zu etikettieren. Martin Brandis betont: „Das Nationale Label sagt nur etwas über den Gerätetyp, nicht über den tatsächlichen Zustand der spezifischen Anlage oder die Eignung für den aktuellen Einsatzort aus. Darüber gibt zum Beispiel der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale Aufschluss.“
Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zu Hause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 - 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
 

Heizung überprüfen lassen

27.11.2016

Bevor die kalte Jahreszeit anbricht, sollten Heizgeräte auf ihre Effizienz geprüft werden. Mit einer Heizungssanierung kann bis zu ein Drittel des Energieverbrauchs eingespart werden. Foto: kzenon/iStock/Thinkstock
Wenn es während der kalten Jahreszeit draußen stürmt, regnet oder schneit, wird das Eigenheim für viele zum gemütlichen Rückzugsort - vorausgesetzt, die Heizung funktioniert ordnungsgemäß. Damit niemand im Kalten sitzen muss, empfehlen Experten, die Heizungsanlage rechtzeitig von einem Fachmann checken zu lassen.
Was viele nicht wissen: Gut ein Drittel aller Heizungen in Deutschland sind älter als 20 Jahre und gelten somit als veraltet. Diese Geräte heizen nicht nur ineffizient und verbrauchen viel Energie, sondern stoßen auch mehr klimaschädigendes CO2 aus und belasten dadurch die Umwelt. Für Besitzer von Altgeräten empfiehlt es sich, einen Anlagentausch in Angriff zu nehmen. Insbesondere der Tausch eines alten Heizkessels gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung lässt sich meist in ein bis zwei Tagen verwirklichen und ist alles andere als aufwendig. Das Einsparpotenzial ist enorm: Mit dem Wechsel auf eine neue Erdgas-Brennwertheizung lässt sich der Energieverbrauch im Eigenheim um bis zu ein Drittel senken und auch der CO2-Ausstoß ist deutlich geringer. Zudem wird die Sanierung staatlich bezuschusst. Der Einbau der modernen Erdgas-Heizung rentiert sich somit schon nach wenigen Jahren.
Für die Besitzer einer modernen Heizung hingegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Anlage einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Auch diese Maßnahme hilft dabei, unnötigen Mehrverbrauch zu vermeiden und den Geldbeutel sowie die Umwelt zu schonen.
 

Neue Förderung ab 1. August 2016: 30 % Zuschuss bei Heizungsoptimierung

08.08.2016

Jedes Jahr werden bereits jetzt 1 Million Pumpen ausgetauscht. Mit der neuen Förderung ab dem 01.08.2016 soll jährlich eine weitere Million dazukommen. Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage. 30 Prozent der Ausgaben werden dem Hausbesitzer erstattet.

 

Es gibt viele Gründe, warum auch im Jahr 2016 noch immer etwa drei Viertel der Heizungen in Deutschland nicht effizient arbeiten. Unkenntnis über das enorme Einsparpotential und Angst vor hohen Kosten gehören dazu. Das neue Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums liefert nun wichtige Anreize zur Erhöhung der Sanierungsquote: Mit bis zu 30 Prozent bezuschusst der Staat den Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen. Auch bei der Optimierung der Heizungsanlage durch den hydraulischen Abgleich und beim Austausch veralteter Regelungstechnik, also zum Beispiel der Thermostatventile, winkt dem Hausbesitzer eine Kostenerstattung von 30 Prozent. Energiesparende Technologien, wie moderne Pufferspeicher oder Strangventile, sowie intelligente Regelungen und die optimale Einstellung des Heizkessels werden zu gleichen Bedingungen gefördert. 

Heizungsbranche in den Startlöchern 
So sollen bis 2020 jährlich 2 Millionen Pumpen ausgetauscht und zusätzlich 200.000 Heizungsanlagen optimiert werden. „Die Heizungsbranche ist bereit für diese Herausforderung“, erklärt Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ. Um das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung zu erreichen, gelte es jetzt mehr denn je, Endkunden über das riesige Einsparpotential in ihrem Heizungskeller aufzuklären und sie zum Handeln aufzufordern. „Durch die Förderung amortisieren sich die geringinvestiven Maßnahmen nun noch schneller“ betont Herma. „Mit unserer Kampagne ‚Intelligent heizen‘ wollen wir deshalb in Zukunft noch mehr Endkunden erreichen“. Das beste Argument liefere dabei die Technologie selbst: Allein der Wechsel auf eine Hocheffizienzpumpe könne jährlich so viel Strom einsparen, wie für bis zu 500 Waschmaschinengänge benötigt werde. 

Die VdZ informiert über die Förderung:

Das wird gefördert:

1. Der Austausch von Pumpen
Jeder Haushalt hat mindestens zwei Pumpen: Eine Warmwasserzirkulationspumpe für Trinkwasser (also auch für die warme Dusche) und eine Umwälzpumpe, die das warme Wasser aus dem Heizkessel in die Heizkörper im ganzen Haus transportiert. Je nach Größe des Hauses gibt es bis zu vier Umwälzpumpen. Der Austausch beider Pumpenarten wird gefördert – also bis zu fünf Pumpen pro Haushalt. Das BAFA erstattet 30 % der auf der Rechnung für den Pumpentausch aufgeführten Kosten. 

2. Die Optimierung der Heizung durch den hydraulischen Abgleich
90 % der Heizungen in Deutschland sind nicht hydraulisch abgeglichen. Das Energiesparpotenzial dieser Anlagen ist enorm. Der hohe Energieverbrauch ist einem einfachen physikalischen Prinzip geschuldet: Durch kurze dicke Rohre fließt mehr warmes Wasser als durch lange dünne. Bedeutet: Wenn das heiße Heizwasser unkontrolliert durch alle Heizkörper strömt, kommt in Heizkörpern in der Nähe des Heizkessels, also z. B. im Erdgeschoss, mehr heißes Wasser an als in Heizkörpern auf dem Dachboden. Damit die Heizkörper auf dem Dachboden trotzdem ausreichend warm werden, wird das Wasser im Heizkessel viel stärker erhitzt als eigentlich nötig. Das Ergebnis: Schwitzen im Erdgeschoss, wo zu heißes Wasser durch die Heizkörper fließt, und Energieverschwendung im Heizungskeller. 

Beim hydraulischen Abgleich wird die Durchflussmenge an den einzelnen Heizkörpern reguliert, sodass nicht zu viel heißes Heizwasser im Erdgeschoss „hängen bleibt“, sondern gleichmäßig im ganzen Haus verteilt wird. Der Wärmebedarf und der Energieverbrauch sinken also – daher wird Hausbesitzern auch für den hydraulischen Abgleich 30 % des Rechnungsbetrages erstattet

Für folgende energiesparende Technologien gibt es, in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich, ebenfalls 30 % Kostenerstattung:

  • Voreinstellbare Thermostatventile: steuern, wie viel Wasser durch einen Heizkörper fließt
  • Einzelraumtemperaturregler: programmierbare Thermostate für jeden Raum
  • Strangventile: für einfachere Einstellung der Thermostatventile
  • Pufferspeicher: speichern überschüssige Wärme
  • Außerdem werden gefördert: Technik zu Volumenstromregelung, Benutzerinterfaces sowie separate Mess-, Regulierungs- und Steuerungstechnik

Kunde stellt Förderantrag 
Der Förderantrag erfolgt in zwei Schritten: Zunächst registriert sich der Endkunde bereits vor Maßnahmenbeginn auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dort erhält er eine Vorgangsnummer. Nach der Umsetzung der Maßnahmen kann auf dem BAFAPortal ein Antragsformular ausgefüllt werden, das anschließend mit den notwendigen Unterlagen an das BAFA geschickt wird – eine Kopie der Rechnung ist dafür ausreichend. Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten: Bei einem Pumpentausch muss die neue Pumpe beim BAFA als förderfähig gelistet sein. Zudem darf die gestellte Rechnung nur die förderfähigen Maßnahmen beinhalten.

Die VdZ zeigt anhand eines Rechenbeispiels warum sich die Förderung für den Einzelnen lohnt.

 

Rechenbeispiel der VdZ: 
 

Kosten Einbau neue Pumpe      350 Euro  
Rückerstattung 30 % aus staatlichem Fördertopf    -105 Euro 
Investitionskosten gesamt  = 245 Euro
Ersparnis pro Jahr (alte Pumpe: 90 Watt, neue Pumpe: 10 Watt)        120 Euro


Der Austausch einer Pumpe amortisiert sich in nur zwei Jahren. Allein mit dem dadurch gesparten Strom könnte man jedes Jahr 3 Tonnen Kleidung waschen, 38.000 Toasts toasten, 7.300 Tassen Kaffee kochen oder 1,3 Millionen Bärte rasieren. Neue, effiziente Pumpen in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich und modernen Thermostatventilen senken den Heizenergiebedarf um bis zu 20 %

Zuverlässiger Rückstauschutz im Keller

04.07.2016

txn-p. Ein Rückstauschutz verhindert, dass Abwasser bei Hochwasser und Starkregen durch die Kanalisation in den Keller zurückgedrückt wird. Foto: Kessel/txn

Sintflutartige Regenfälle, Unwetter, Überschwemmungen: Meteorologen gehen davon aus, dass verheerende Naturereignisse künftig häufiger auftreten. Wenn die Wassermassen erst einmal den Keller überflutet und große Schäden angerichtet haben, bleiben Hausbesitzer meist auf den Kos­ten sitzen - denn die Gemeinde muss für Rückstauschäden nicht haften. Und auch die Gebäude- oder Haftpflichtversicherung deckt einen Schadensfall durch Hochwasser nicht automatisch ab.Eine Überflutung des Kellers sollte daher möglichst verhindert werden: erster und wichtigster Schritt ist die Montage eines Rückstauverschlusses wie dem Staufix von Kessel. Dieser wird in eine offene Abwasserleitung im Keller eingebaut und hält unerwünschtes Abwasser fern. So kann bei steigendem Wasserspiegel das Schmutzwasser nicht durch die Toilette oder den Waschbecken- und Waschmaschinenabfluss ins Haus zurückgedrückt werden. Weitere Infos online unter www.staufix.de

 

Quelle: txn

Energieeinsparverordnung

17.02.2016

Der Fachmann informiert über die aktuellen Richtlinien und weiß, wie sich EnEV und EEWärmeG miteinander vereinbaren lassen. Foto: ZVSHK/txn
Verschärfte Richtlinien im Eigenheim
txn-p Seit Jahresanfang ist die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) noch schärfer. Wer jetzt baut, muss dies so tun, dass der Primärenergiebedarf im Vergleich zur vorherigen Fassung der EnEV um 25 Prozent sinkt. Dadurch werden sowohl an die Gebäudedämmung als auch an das Heizungssystem gleichermaßen höhere Anforderungen gestellt.
Für Bauherren und Sanierer gilt aber nicht nur die EnEV, sondern auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG 2011). Hier fordert der Gesetzgeber, dass ein Teil der benötigten Wärme im Eigenheim über erneuerbare Energiequellen oder anerkannte Ersatzmaßnahmen gedeckt wird.
Es gibt also eine große Vielfalt an Vorschriften - denen umfassende Fördermöglichkeiten gegenüberstehen. Um hier eine optimale und individuell passende Kombination herauszufinden, kann kein Bauherr heute auf eine fachgerechte Beratung verzichten. Daher empfiehlt sich der frühzeitige Kontakt mit einem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort. Die Experten informieren über die diversen neuen Vorschriften der EnEV sowie über Heizalternativen mit erneuerbaren Energien für Neu- und Bestandsbauten.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.wassserwaermeluft.de
 

Austauschpflicht für alte Heizkessel

13.01.2016

Der Austausch des alten Heizkessels hat Vorteile: Denn je effizienter die Anlage, desto geringer fallen künftig die Energiekosten aus.Foto: Zukunft ERDGAS e.V./Thinkstock
Die Energieeinsparverordnung hat es längst beschlossen: Heizkessel, die vor 1986 eingebaut wurden, dürfen seit Anfang 2016 nicht mehr betrieben werden. Eigentümer müssen die alten Kessel austauschen, sonst drohen hohe Bußgelder.
In der Praxis betrifft die Austauschpflicht allerdings nicht alle Heizsysteme, da es einige Ausnahmeregelungen gibt. So müssen beispielsweise Niedertemperatur- und Brennwertkessel aufgrund ihres höheren Wirkungsgrads nicht ausgetauscht werden.
Und auch Anlagen, die ausschließlich zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden, dürfen bleiben.
Jedoch lohnt es sich besonders für Besitzer älterer Heizkessel, dennoch über einen Austausch nachzudenken. Denn von einer effizienten Erdgas-Brennwertheizung profitiert zum Beispiel nicht nur die Umwelt, sondern auch der eigene Geldbeutel: Mehr Wärme wird zu geringeren Kosten erzeugt - so kann beispielsweise beim Wechsel von einem Öl-Altkessel auf Erdgas-Brennwerttechnik der Energieverbrauch ganz schnell um bis zu 48 Prozent sinken. Darum macht sich diese Modernisierungsmaßnahme bereits nach relativ kurzer Zeit bezahlt.
Viele weitere Informationen zu Erdgas und zu kostengünstigen Alternativen zum alten Heizkessel finden sich online unter www.erdgas.info
 

Quelle: txn

Neuer Förderservice für Heizungskäufer

12.01.2016


Heizungskäufer lassen sich jährlich einen dreistelligen Millionen-Betrag an staatlichen Förderungen entgehen, weil sie die ideale Förderkombination für ihr Projekt nicht kennen. Kein Wunder, bei einer Anzahl von insgesamt 6.000 Programmen! Solvis sorgt mit einem neuen Service für mehr Durchblick.
 
Hausbesitzer, die in moderne Heizsysteme investieren wollen, können derzeit aus dem Vollen schöpfen: Bund und Länder haben 500 Förderungen für eine umweltfreundliche Wärmeproduktion im Angebot. Dazu gesellen sich weitere 5.500 Programme, die je nach Wohnort von Kommunen und Energieversorgern vergeben werden. Angesichts solcher Vielfalt gestaltet sich die Förderrecherche für Heizungsmodernisierer häufig wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Die Folge: Allein 2013 haben Förderberechtigte unwissentlich auf rund 100 Millionen Euro Zuschüsse verzichtet.
 
Komplizierte Formulierungen
Viele Kaufinteressierte suchen in Online-Datenbanken nach Zuschüssen. „Datenbanken garantieren Hausbesitzern weder tagesaktuelle und vollständige Ergebnisse, noch zeigen sie Kombinationsmöglichkeiten für unterschiedliche Programme an“, erläutert Solvis-Geschäftsführer Markus-Oliver Kube. Selbst erfahrene Handwerker tun sich schwer, die oft unklar formulierten Richtlinien für ihre Kundenberatung zu „übersetzen“. Um Käufern dennoch kostspielige Fehler zu ersparen, geht der Braunschweiger Heizungspionier jetzt neue Wege. Als erster Hersteller garantiert er Kunden eine aktuelle individuelle Recherche bei den Geldgebern. Der Förderservice von Solvis, dessen Solarheizsysteme bereits mehrfach ausgezeichnet worden sind, umfasst eine verlässliche Beratung – bis zum sonst häufig fehlerträchtigen Ausfüllen von Antragsformularen.
 
Kostspielige Fehlerquellen
„Modernisierer können mit der richtigen Förderkombination mehrere tausend Euro sparen“, betont Kube. Das belegt auch ein Rechenbeispiel: In Nordrhein-Westfalen wird die Anschaffung einer thermischen Solaranlage zur Heizungsunterstützung sowie einer Sole/Wasser-Wärmepumpe zum Kaufpreis von rund 30.000 Euro aus gleich drei Fördertöpfen bezuschusst. Von der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) kann der Käufer bis zu 7.000 Euro bekommen. Zusätzlich liegen 1.009,80 Euro von progres.nrw und die Innovationsförderung in Höhe von 2.250 Euro speziell für die Installation einer Wärmepumpe (Jahresarbeitszahl ab 4,5) bereit. Zusammengerechnet kommen im geschilderten Beispiel über 10.000 Euro an Zulagen für den Heizungskauf zusammen. Man muss es nur wissen!
 

Effizienzlabel für veraltete Heizkessel

05.01.2016

Anstoß für die neue Heizung
Von den 20,5 Millionen Heizungen in Deutschland entsprechen rund drei Viertel nicht dem heutigen Stand der Technik. Sie arbeiten ineffizient, das heißt, sie verbrauchen im Vergleich zu modernen Anlagen viel zu viel Energie. Das schadet dem Klima und kostet richtig Geld. Daher hat die Bundesregierung im Rahmen des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes das sogenannte Altanlagenlabel entwickelt.
Bereits seit September 2015 müssen neue Heizkessel mit einem Energieeffizienzlabel gekennzeichnet sein, um mit einem Blick zu erkennen, in welche Klasse - von A++ bis G - sie einzuordnen sind. Nun rücken die Bestandskessel in den Blickpunkt, denn hier gibt es noch ein enormes Einsparpotenzial.
Heizkessel mit einer Leistung bis 400 Kilowatt und einem Alter von mindestens 15 Jahren können ab sofort mit einem Energieeffizienzlabel gekennzeichnet werden. Das sogenannte Altanlagenlabel ist analog zur Europäischen Energieverbrauchskennzeichnung mit farbigen Querbalken und der eigenen Effizienzklasse gestaltet. Doch während bei modernen Heizkesseln mindestens ein A steht, würden nach aktuellem Stand drei Viertel der Heizkessel in Deutschland ein C, D oder E erhalten. So möchte die Bundesregierung den Besitzern vor Augen führen, wie ineffizient ihre Heizung arbeitet und sie motivieren, in neue Heiztechnik zu investieren.
Berechtigt, das Label anzubringen, sind laut Gesetz Installateure, Schornsteinfeger, Gebäudeenergieberater des Handwerks und Ausstellungsberechtigte nach Paragraf 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) bei bestehendem anderweitigen Vertragsverhältnis wie etwa einem Wartungsvertrag.
2016 ist das Label noch freiwillig, ab 2017 wird es Pflicht. Das heißt, alle bis dato nicht gelabelten Kessel werden von den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern kostenfrei nachgelabelt. Bis 2024 sollen alle alten Heizkessel so eine Effizienzkennung erhalten.
Wenn dem Heizungsinstallateur im Rahmen von Wartungs- oder Reparaturarbeiten auffällt, dass der Heizkessel im Einfamilienhaus labelfähig ist, ermittelt er per App die Effizienzklasse. Als Basis dafür dienen Standardwerte aus EN-Normen und Daten von anderen Heizungsmodellen. Messungen an der Heizung sind nicht vorgesehen. Dann labelt der Installateur den Kessel, sodass dessen Ineffizienz durch die Einstufung in die Klasse C, D oder E sofort erkennbar wird.
Dem Eigentümer bietet sich durch das kostenlose Label die Chance, zusammen mit dem Heizungsfachbetrieb vor Ort eine neue Heizung zu planen. Denn der Kesseltausch bringt nicht nur eine bessere Effizienzklasse mit sich. Auch Umwelt und Geldbeutel der Eigentümer profitieren.
 

Immer noch zu wenig Rauchmelder: Die unterschätzte Gefahr

10.11.2015

Die Feuerwehr empfiehlt den Einsatz von Rauchmeldern in jedem Wohn- und Schlafraum. Foto: Hekatron/txn-p

In 13 von 16 Bundesländern sind Rauchmelder bereits gesetzliche Pflicht. Doch die Vorschriften der Gesetzgeber kennen immer noch zu wenige Immobilien-Besitzer - oder interpretieren das Gesetz falsch.
Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, hängt das Risiko, an einer Rauchvergiftung zu sterben, stark vom Wohnort ab. Der Grund: Die Ausstattungsquote ist regional sehr unterschiedlich. „Der Einbau von Rauchmeldern ist deshalb eine lebensrettende, werterhaltende Maßnahme, die konsequent umgesetzt werden muss“, betont Hermann Schreck, Vize-Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. „Je mehr Wohnräume über einen Rauchmelder verfügen, desto geringer ist die Gefahr, an einer Rauchvergiftung zu sterben.“
Allerdings gibt es bundesweit deutlichen Nachholbedarf. Während in Baden-Württemberg 50 Prozent der Wohnräume über Rauchmelder verfügen, sind es in Bayern nur 25 Prozent. In Niedersachsen, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt schwankt die Ausstattungsquote zwischen 30 und 35 Prozent.
Die Befragung wurde von Hekatron in Auftrag gegeben, einem Hersteller von Rauchmeldern und Brandmeldeanlagen. Unterschiede zeigten sich auch beim Wissen um die Rauchmelderpflicht. Danach waren in Baden-Württemberg 83 Prozent der Eigentümer die gesetzlichen Vorschriften bekannt, in Bayern nur 24 Prozent. Auch andere Zahlen machen deutlich, dass noch Informationsbedarf besteht. Laut Umfrage wussten nur 68 Prozent der Befragten aus Baden-Württemberg, dass die Rauchmelderpflicht auch für selbstbewohntes Eigentum gilt. Das Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt: Hier kannten nur 44 Prozent die gesetzliche Pflicht.

 

Quelle: txn

EnEV 2016 - Verschärfte Anforderungen im Neubau

28.10.2015

txn-p. Die Energieeinsparverordnung 2016 verschärft die energetischen Anforderungen für Neubauten: Clevere Bauherren entscheiden sich für moderne Erdgas-Heiztechnologien. Foto: Zukunft ERDGAS e.V./Thinkstock
Worauf Baufamilien achten sollten
 
txn-p. Ab 1. Januar 2016 tritt eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Darunter fallen alle Bauvorhaben, deren Anträge nach diesem Datum eingereicht werden.
Für Familien, die ihr Wunschhaus planen, bedeutet dies: Die energetischen Anforderungen an Neubauten werden um bis zu 25 Prozent verschärft. Das gilt sowohl für den höchstzulässigen Primärenergiebedarf, als auch für den Wärmeschutz der Bauhülle.
Es ist daher wichtiger denn je, dass Baufamilien bereits im Vorfeld Energieträger und Heiztechnologien miteinander vergleichen bzw. über Kombinationsmöglichkeiten nachdenken. Hierzu hat das Institut für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) im Auftrag von Zukunft Erdgas untersucht, wie sich die neuen Anforderungen der EnEV 2016 am kostenfreundlichsten erfüllen lassen. Investitions-, Verbrauchs- und Betriebskosten wurden zu Jahresgesamtkosten zusammengefasst, um einen Vergleich zwischen Erdgas, Solar, Pelletkessel etc. zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Untersuchung stehen ab sofort im Neubaukompass unter www.zukunft-erdgas.info zum Download bereit.
 
Quelle: txn

Ökodesign und Verbrauchskennzeichnung ab 26. September 2015 in Kraft

27.09.2015

Hierzu noch einmal die wichtigsten und neuesten Fakten.

 

1.   Einsatz von Wärmeerzeugern und Warmwasser- speichern ab 26. September 2015
 

Ab 26. September 2015 tritt die sogenannte Ökodesign- Richtlinie (erP-Richtlinie 2009/125/eG), in der Grenzwerte für das Inverkehrbringen von Kombiheizgeräten, Öl-/Gas- kesseln, Wärmepumpen, BHkW, Warmwasserbereitern und Speichern vorgesehen sind in Kraft. Hierbei muss der Hersteller nach den Vorgaben der Richtlinie nachweisen, dass seine Produkte bestimmte Effizienzanforderungen (Wirkungsgrad, NOX-Wert, Schallleistungspegel) einhalten.

Die einzuhaltenden Effizienzanforderungen führen dazu, dass ab dem 26. September 2015 verschiedene Niedertemperaturheizgeräte von den Herstellern nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen. So haben einige Kesselhersteller bereits angekündigt, die Produktion unterschiedlicher Niedertemperaturheizgeräte zum Sommer 2015 einzustellen.

Ausgenommen von den Effizienzanforderungen sind Heizgeräte des Typs B1, also Raumluftabhängige Niedertemperaturheizgeräte für den Anschluss an eine mehr- fachbelegte Abgasanlage.

 

Die Anforderungen für das Inverkehrbringen gelten für:

 

Heizgeräte 

  • Heizgeräte mit einer Nennwärmeleistung ≤ 400 kW,
  • KWK-Anlagen mit einer maximalen elektrischen Leistung bis 50 kW.

Ausnahmen:

  • Heizgeräte, die mit gasförmiger oder flüssiger Biomasse betrieben werden oder nur mit Festbrennstoffen,
  • Dampf- oder luftbetriebene Heizungen.

Warmwasserbereiter

  • Warmwasserbereiter bis einschließlich 400 kW Wärmenennleistung,
  • Warmwasserspeicher bis einschließlich 2000 l Speichervolumen,
  • Verbundanlagen aus Warmwasserbereitern und Solareinrichtungen.

Kombiheizgeräte

es gelten die Regelungen zu Heizgeräten.

 

2.   Verbrauchskennzeichnung/Labeling von Heizungs- und Warmwasserkomponenten
 

Als Zweite wesentliche Anforderung muss ab dem 26. September 2015 die Verbrauchskennzeichnung auf Basis der Label-Richtlinie (2010/30/eu) beachtet werden. Ziel ist es, dem Endverbraucher eine verbesserte Information über die Effizienz und Umweltaspekte der betroffenen Produkte zu liefern.

Im Gegensatz zur Umsetzung der Effizienzanforderungen ist das Handwerk direkt durch die Vorgabe der Label-Richtlinie betroffen, da der Endverbraucher bereits im Vorfeld mit der Angebotsabgabe über alle wesentlichen Informationen diesbezüglich verfügen muss. Neben dem Label für jedes einzelne Heizgerät bzw. für jeden Speicher gibt es noch die Möglichkeit, für bestimmte Produktkombinationen, z. B. Heizgerät mit Regelung und thermischer Solaranlage, Kombilabel - das sogenannte „Verbundlabel“ - zu erstellen. Die Kombination kann eine Verbesserung der Gesamtverbrauchskennzeichnung (von z. B. „a“ auf „a+“) bewirken.

Beispiellabel für einen Gas-/Ölheizkessel. Quelle: BDH
Beispielpaketlabel einer Verbundanlage für die Funktion Raumheizung. Quelle: BDH

Labeling:

Bietet ein Hersteller ein komplettes Kombisystem an, kann der Hersteller das Verbundlabel ausstellen. kombiniert der Handwerker Produkte unterschiedlicher Hersteller, ist wiederum der Handwerker selbst für die Erstellung des Verbundlabels verantwortlich. Dies geschieht über die VdZ-Plattform www.heatinglabel.de, auf der Sie weitere umfassende Informationen finden.

 

Die Verbrauchskennzeichnungspflicht gilt für:

  • (Kombi-)Heizgeräte und Warmwasserbereiter bis 70 kW,
  • Warmwasserspeicher bis einschließlich 500 l Speichervolumen,
  • Kombinationen dieser Produkte mit Regelungstechnik und Solarunterstützung als Verbundanlage.

Welche Auswirkungen und Konsequenzen die Verbrauchskennzeichnung letztendlich haben wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Fakt ist jedoch, dass sie eine deutliche Steigerung des Beratungsumfangs beim Kunden, aber auch die Chance, höherwertigere Anlagen einzubauen, mit sich bringen wird.

 

Quelle: shk-nrw.de 

Heizkosten sparen: 5 Gründe für den Kesseltausch

16.09.2015

Die Heizperiode naht: Wer noch im Sommer veraltete Heizungsanlagen modernisiert, kann im Winter Kosten sparen. Denn alte Anlagen benötigen sehr viel mehr Brennstoff als moderne Kessel und lassen durch geringe Wirkungsgrade sehr viel Wärme ungenutzt verpuffen. Mehr als zwei Drittel der Gas- und Ölheizungen in Deutschland sind nicht auf dem neuesten Stand der Technik. In etwa 20 Prozent der Heizungskeller tun sogar noch Kessel ihren Dienst, die vor 1985 eingebaut wurden. 

Für 30 Jahre alte Öl- und Gaskessel besteht eine Austauschpflicht. Bild: dena

1. Alter: Nach der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) müssen viele ältere Heizkessel spätestens nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Eine Modernisierung lohnt sich aber in der Regel schon früher, da moderne Heizungsanlagen meist deutlich effizienter sind. Ab 2016 werden Heizkessel, die älter sind als 15 Jahre, von Schornsteinfegern, Heizungsinstallateuren und Energieberatern mit speziellen Effizienzlabeln gekennzeichnet. Die Energieeffizienz wird dabei auf einer Skala von A++ (sehr gut) bis G (schlecht) eingestuft.

2. Hohe Heizkosten: Wer dauerhaft viel für Heizung und Warmwasser ausgeben muss, sollte seine Abrechnungen mit anderen, ähnlichen Haushalten vergleichen. Anhaltspunkte liefert auch das Online-Heizkosten-Monitoring unter www.zukunft-haus.info.

3. Temperatur im Heizungsraum: Liegen die Temperaturen in einem nicht beheizten Heizungsraum auf Dauer über 20°C, deutet dies darauf hin, dass zu viel Energie durch Abwärme verloren geht, also direkt vom Heizkessel an die Umgebung abgegeben wird.

4. Hohe Abgaswerte: Der Schornsteinfeger misst jährlich die Abgaswerte des Heizkessels. Hohe Werte sind ein klares Zeichen dafür, dass der Kessel veraltet ist.

5. Sichtbare Schäden: Dringend zu empfehlen ist der Austausch, wenn an der Anlage schon Rost oder gar Lecks sichtbar sind.

Bei der Modernisierung können Hausbesitzer zwischen einer ganzen Reihe von Heiztechnologien wählen. Moderne Brennwertkessel erreichen zum Beispiel einen höheren Wirkungsgrad als alte Heizungsanlagen. Auch mit Wärmepumpen, Solarthermie, Holzpellets oder Kraft-Wärme-Kopplung lässt sich die Heizkostenrechnung deutlich senken. Brennwertkessel können auch mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Ein Termin mit einem Energieberater oder einem Fachhandwerker gibt Aufschluss darüber, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welche Lösung am besten zum eigenen Haus passt.

Der Staat fördert den Heizungstausch

Die staatliche KfW-Bank fördert den Austausch von Heizungen über das Programm "Energieeffizient sanieren" mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen (zum Teil mit Tilgungszuschüssen). Außerdem werden über das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Solarwärmeanlagen, Wärmepumpen und Biomasseanlagen bis 100 Kilowatt bezuschusst. 

 

Quelle: HaustechnikDialog

EU-Energielabel ab 26. September für neue Heizungen Pflicht / Infografik erklärt Aussagekraft des Labels / Etikett gibt keine Informationen zu tatsächlich anfallenden Energiekosten.

10.09.2015

Das Energielabel kann der ersten Orientierung dienen. Bild: cco2online GmbH
Von Kühlschränken und Glühbirnen kennen Verbraucher es schon länger, ab dem 26. September 2015 finden sie es nun auch auf neuen Heizungen und Warmwasserbereitern: Das Energielabel der Europäischen Kommission. Das Label soll Verbrauchern die Kaufentscheidung für klimafreundliche Heizkessel erleichtern und die Industrie motivieren, energieeffizientere Geräte herzustellen. Das in Ampelfarben gestaltete Heizungslabel unterschiedet sich auf den ersten Blick wenig von den Etiketten von Kühlschrank und Co: Der Heizung wird eine Effizienzklasse von A++ (sehr effizient) bis G (ineffizient) zugeordnet, welche mit einer Farbe auf der Farbskala Grün (A++) bis Rot (D) gepaart ist. 2019 wird die Bewertungsskala dann auf A+++ bis D angehoben. Mehr Informationen über das Energielabel und dessen Bestandteile wie Heizleistung, Wirkungsgrad und Geräuschbelastung liefert die Infografik. Das Siegel gilt zunächst nur für neue Heizanlagen bis 70 Kilowatt Wärmeleistung sowie Wasserspeicher bis 500 Liter Fassungsvolumen und betrifft somit alle üblichen Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das Dossier zum neuen Label auf www.co2online.de/heizungslabel gibt mehr Informationen dazu, welche Heiztypen genau von der Kennzeichnungspflicht betroffen sind und über die Stärken und Schwächen des Heizlabels.

Welche Bedeutung hat das Heizungslabel für den Verbraucher?

Durch das Siegel sollen Verbraucher auf einen Blick erkennen, wie energieeffizient verschiedene Heizsysteme arbeiten und so besser Kaufentscheidungen für klimafreundliche Heizkessel treffen können. Hersteller sollen so motiviert werden, besonders energieeffiziente Heizkessel und Heizanlagen zu entwickeln. Denn: Rund 80 Prozent der in Haus und Wohnung genutzten Energie werden allein für Heizwärme und die Aufbereitung von Warmwasser aufgewendet. Besonders ineffizient arbeiten alte und technisch überholte Heizkessel. Laut der co2online-Gebäudedatenbank wird ein Heizkessel in Deutschland im Durchschnitt erst nach 24 Jahre ausgetauscht. Daher soll das Etikett ab Januar 2016 auch für Heizanlagen gelten, die älter als 15 Jahre sind.

Ein Label allein macht keine effiziente Heizung

Bei der Suche nach einem neuen Heizkessel sollten Hausbesitzer bedenken, dass das Energielabel nur zur ersten Orientierung dienen kann. Denn: Das Label gibt keine Angaben darüber, ob ein Heizkessel zum Gebäude passt und welche Energiekosten durch einen bestimmten Heizungstyp verursacht werden. Diese sind auch bedingt durch Faktoren wie beispielsweise die richtige Einstellung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich.

Hierbei stellt der Fachmann alle Komponenten einer Heizanlage optimal aufeinander ein – der Heizkessel arbeitet effizienter. Um Fördergeld für einen neuen Heizkessel zu bekommen, ist der hydraulische Abgleich meist Pflicht. Wie viel man mit einem hydraulischen Abgleich sparen kann, können Verbraucher mit dem interaktiven WärmeCheck auf www.co2online.de errechnen.         
 

Neues Effizienzlabel für alte Heizkessel hilft beim Energiesparen und informiert über Energieeffizienz

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Das Bundeskabinett hat heute die gesetzlichen Grundlagen zur Umsetzung des "nationalen Effizienzlabels für Heizungsaltanlagen" beschlossen. Das neue Effizienzlabel gilt ab dem 1. Januar 2016 für Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, und liefert Verbrauchern kostenfrei Informationen über den individuellen Effizienzstatus ihrer Heizkessel. Neben den Informationen auf dem Energieeffizienzlabel werden Verbraucher zudem kostenfrei auf weitergehende Energieberatungen wie z. B. Heizungschecks oder die Vor-Ort-Beratung sowie auf Förderungen der KfW und des BAFA hingewiesen. Das aus dem Haushaltsgerätebereich bekannte farbige Effizienzlabel hat sich als wirksames Instrument der Verbraucherinformation erwiesen. Es gilt bereits heute für verschiedene Produkte außerhalb des klassischen Haushaltsgerätebereiches (z. B. für TV-Geräte, Beleuchtung) und soll ab 2016 erstmals auch Heizkessel im Bestand erfassen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: "Mit dem kostenlosen Effizienzlabel für alte Heizkessel wollen wir die Verbraucherinnen und Verbraucher besser informieren und sie beim Energiesparen unterstützen. Das Label soll ihnen helfen, schnell und leicht verständlich einen Überblick über den Zustand ihres alten Heizkessels zu bekommen. Im Gebäudebereich werden knapp 40 Prozent der gesamten Energie in Deutschland verbraucht. Der größte Einzelbeitrag entfällt dabei auf die Beheizung. Entsprechend groß ist hier daher das technische und wirtschaftliche Potential zur Steigerung der Energieeffizienz und damit zur Energieeinsparung."

Das durchschnittliche Alter der Heizgeräte in Deutschland liegt bei 17,6 Jahren, mehr als ein Drittel (36 %) ist sogar älter als 20 Jahre. Über 70 Prozent der installierten Heizgeräte würden nur die Effizienzklasse C, D oder E erreichen. Hier liegt großes Potential für Effizienzsteigerungen. Dennoch werden derzeit lediglich rund 3 Prozent der Heizgeräte ausgetauscht. Bei einer gleichbleibenden jährlichen Austauschrate würde es also noch circa 25 Jahre dauern, bis der Heizungsbestand in Deutschland erneuert wäre. Das Effizienzlabel und die Hinweise auf bestehenden Beratungs- und Förderprogrammen sollen daher dazu führen, die Kenntnisse der Verbraucher zum Zustand ihres Heizkessels zu verbessern und so die Motivation zum Austausch zu erhöhen. Erwartet wird damit, die Austauschrate bei Heizgeräten um circa 20 Prozent pro Jahr steigern zu können.

Ab 2016 werden Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater berechtigt, ein Etikett auf alte Heizgeräte anzubringen. Ab 2017 sind die Bezirksschornsteinfeger verpflichtet, diejenigen Geräte, die noch kein Etikett haben, zu etikettieren.

 

Quelle: BMWi

Der Energieausweis ist jetzt Pflicht

Seit dem 1. Mai gilt die Energieeinsparverordnung. Für alte Heizkessel kommt das Aus

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Neue Energieeinsparverordnung bringt mehr Transparenz und höhere Klimaschutz-Standards

Am 1. Mai 2014 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung in Kraft. Die Novellierung bringt eine Reihe wichtiger Änderungen, vor allem rund um den Energieausweis.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: "Die Energiewende bewältigen heißt vor allem, den Energieverbrauch gerade im Gebäudebereich zu senken sowie Verbraucherinnen und Verbraucher für die große Bedeutung der Energieeffizienz zu sensibilisieren. Hierzu leistet die jetzt in Kraft tretende Novellierung der Energieeinsparverordnung einen wesentlichen Beitrag."

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: "Die energetischen Anforderungen an Neubauten werden mit Wirkung ab 2016 deutlich angehoben, bleiben aber für den privaten Bauherren vertretbar. Dieser wichtige Schritt hin zum Niedrigstenergiehaus ist ein weiterer Baustein für unsere ambitionierte Klimaschutzpolitik. Der Energieausweis wird mit dieser Novelle zur verbindlichen energetischen Visitenkarte jedes Gebäudes."

Die Neuregelungen stärken die Aussagekraft von Energieausweisen und erweitern bzw. verdeutlichen die Pflichten bei Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen, um die Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu verbessern. Neue Energieausweise für Wohngebäude enthalten künftig auch die Angabe von Energieeffizienzklassen und müssen spätestens bei der Besichtigung eines Kauf- oder Mietobjekts vorgelegt werden. Nach Vertragsabschluss erhält der Käufer oder der neue Mieter eine Kopie des Dokuments.

Neues Recht gilt künftig auch für Immobilienanzeigen. Wer zum Zeitpunkt der Aufgabe der Anzeige bereits einen Energieausweis hat, muss in die Anzeige bestimmte energetische Angaben aus dem Ausweis aufnehmen.

Ein weiteres Kernelement der Novellierung ist die Verschärfung der Effizienzstandards für Neubauten um durchschnittlich 25 Prozent ab dem 1. Januar 2016. Diese Neubaustandards sind ein notwendiger, wirtschaftlich vertretbarer Schritt hin zum Niedrigstenergiegebäude. Europarecht bestimmt, dass ab 2021 alle Neubauten als Niedrigstenergiegebäude errichtet werden müssen (neue Behördengebäude schon ab 2019).

Schließlich müssen ab 2015 ineffiziente Heizkessel nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden. Dies betrifft nicht so genannte Brennwertkessel und Niedertemperatur-Heizkessel. Ausnahmen gibt es für viele selbstgenutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser.

(Quelle:  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Im Winter ohne Risiko

Der Trick mit der Frostsicherheit: Durch die lange Konstruktion können die wasserführenden Teile bei der Montage weit in die Hauswand, bis in den frostfreien Hausbereich, geschoben werden. (Bild: Grohe)

Außenzapfstelle in frostsicherer Ausführung

Im Sommer noch für das Rasensprengen oder die Gartendusche heiß begehrt, gerät sie bei herbstlichem Wetter schnell in Vergessenheit. Und macht sich erst wieder bemerkbar, wenn es nach dem ersten Frost taut: die Außenzapfstelle. Um solche wetterbedingten Rohrbrüche zu vermeiden, lohnt sich der Einbau einer frostsicheren Armatur.

Dabei handelt es sich um eine Entnahmearmatur, die im frostfreien Bereich des Hauses absperrt. Sie wird von außen über eine längere, in der Armatur liegende Spindel geöffnet. Wasser kann über das Auslaufrohr draußen entnommen werden. Beendet man die Wasserentnahme, entleert sich das Auslaufrohr im frostgefährdeten Bereich wieder vollständig. Damit ist die Armatur selbst im Winter und bei Minus-geraden betriebsbereit. Ein Absperren und Entleeren der Zuleitung zu dieser Entnahmestelle hin ist nicht nötig.

Allerdings wird im Winter draußen auch weniger Wasser benötigt. Damit das Wasser dennoch nicht lange in der Rohrleitung steht und an Frische und Qualität einbüßt, muss der Fachmann durch eine geschickte Rohrführung dafür sorgen, dass über die Zuleitung noch eine andere, ständig benutzte Zapfstelle versorgt wird. Im Keller bietet sich oft die Waschmaschine an, die ja regelmäßig im Gebrauch ist. Über die Möglichkeiten, eine frostsichere Armatur nachzurüsten, berät Sie die Firma Prinz Service GmbH gerne. Und dann kann der Winter kommen.

Wasser drückt durch die Fugen

Unzureichende Abdichtungen bescheren Bad Godesberger Wohnungsinhaber eine dreimonatige Baustelle. Kein Einzelfall, sagen Experten.

Wasserschaden im Badezimmer

Von Axel Vogel

Hand aufs Herz: Wer beschäftigt sich in den eigenen vier Wände schon mit Silikon-fugen und Abdichtungen im Bad?

Umso weniger dann, wenn man wie Patrick Bernhard (Name von der Redaktion geändert) erst vor fünf Jahren in eine nagelneue Eigentumswohnung in Bad Godesberg gezogen ist. Doch was Fugen angeht, damit kennt sich Bernhard inzwischen bestens aus. Notgedrungen sozusagen. "Durch undichte Fugen beziehungsweise fehlende Abschlüsse ist Wasser hinter die Fliesen in das Mauerwerk und den Boden rund um die Duschwanne eingedrungen", so sagt er. So viel, dass die
Duschwanne entfernt und Fliesen zum Teil abgeschlagen werden mussten.

Auch eine größere Bohrung in einer Bodenfliese des Badezimmers war nötig: "Dadurch sollte der Boden trocken", berichtet der Hausherr. Rund drei Monate sind seit dem ärgerlichen Wasserschaden vergangen. Trotzdem ist das Badezimmer immer noch eine Baustelle und für Bernhard kaum zu benutzen: Da das Ganze ein Fall für die Gebäudeversicherung ist, gab es zwischen Trocknungsfirma, Fliesenleger und
Sanitärfirma jede Menge Abstimmungsbedarf. Negative Erfahrungen, wie die des
Bad Godesbergers sind nach Meinung von Experten kein Einzelfall. Die sagen
jedoch: Nicht die Silikonfugen sind allein das Problem im Bad, sondern die
schlechte oder fehlende Abdichtung dahinter.

 

Aufgefallen war der Schaden durch die Kleinigkeit. Neben der Dusche bildete sich eine kleine Pfütze auf dem Boden, erinnert sich Bernhard. Sofort verständigte der Wohnungsinhaber eine Sanitärfirma, die schnell die Ursache für den Wasseraustritt feststellte: Wasser war nach Aussage der Fachleute durch die Fugen gedrückt und von dort ins Mauerwerk beziehungsweise Richtung Boden und unter die Fliesen gelaufen. Auch die Armaturen erwiesen sich als Schwachstelle: "Hier war überhaupt kein Silikon angebracht worden", so Bernhard. Diese Versäumnisse zeigten nun gravierende Folgen.

 

Dabei hatte der Schaden auch Auswirkungen auf die Wohnqualität, denn wochenlang stand die gewohnte Dusche nicht zur Verfügung. Auch das Gästebad konnte nicht benutzt werden: "Messungen der Trocknungsfirma hatten hier ebenfalls erhöhte Feuchtigkeitswerte ergeben. Offensichtlich weil auch hier Wasser durch die Fugen eingedrungen war", gibt Bernhard die Aussage der Trocknungsfirma wieder. Bevor Handwerker die Schäden beheben konnten, mussten zunächst Trocknungsgeräte aufgestellt werden: "Die liefen vier Wochen lang Tag und Nacht", so der Wohnungsinhaber. Der nervende Dauerlärmpegel war so groß, dass er selbst bei den Nachbarn um Verständnis bitten musste.

 

Mit einem solchen Wasserschaden steht der Bad Godesberger nicht alleine da, sagt Hans-Jörg Engelhardt, von Industrie- und Handelskammer Köln bestellter Sachverständiger für Naturstein, Betonwerkstein, Fliesen und Platten: "Das ist ein Problemkreis, der es in sich hat." Ein grundlegendes Missverständnis ist aus Sicht des Fachmanns: "Eine Silikonfuge ist keine Abdichtung, sie ist eine Wartungsfuge."
Freilich dürfe ein solcher Wasserschaden nicht entstehen, auch wenn die elastische Fuge versage. "Es sind planerische Vorgaben notwendig, das heißt, die Fugen sind vom Architekten zu planen", führt Sachverständiger Engelhardt aus.

 

"Silikonfugen sind lediglich eine Sekundärabdichtung", ergänzt Hans Willibert Ramrath, Vorstandsmitglied im Fachverband Fliesen und Naturstein des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe sowie Sachverständiger der Handwerkskammer Düsseldorf. Entscheidender seien die Abdichtungen zu Wand und Boden hin: "Es gibt klare Richtlinien, dass dort, wo Wasser austreten kann, entsprechende Dichtungen anzubringen sind", so der Fliesenlegemeister aus Korschenbroich. Daher seien "Verbunddichtungen" hinter den Fliesen unerlässlich, die es in Form von Bahnen oder zum Streichen gebe. Ob diese Dichtungen dann auch wirklich dicht halten, hängt für Ramrath ganz wesentlich von der Ausführung der "Fügetechnik" ab. Sprich, "wie akkurat die Dichtung mit den anderen baulichen Gegebenheiten des Bades verbunden wurde". "Unabdingbar ist das Andichten von waagerechten und senkrechten Ecken mittels Dichtband und die Abdichtung von Wand- und Bodendurchlässen wie Abfluss und Zulauf", führt Peter Pung aus, alteingesessener Fliesenhändler aus Bonn: "Wenn die Abdichtung stimmt, kann und wird es durch die Fugen sickern, wie es will. Die Abdichtung hält das Wasser vom Bauwerk fern und es wird nichts passieren." Das wisse aber auch jeder gute Fliesenleger.

 

Doch genau das ist für den Sachverständigen das Problem: die schwarzen Schafe. "Jeder kann sich heute als Fliesenleger selbstständig machen, es ist keine Ausbildung und kein Nachweis nötig", so Ramrath. Hinzu kommt: "Um konkurrenzfähig zu sein, wird bei Angeboten die streichfähige Verbundabdichtung nicht selten für sieben Euro den Quadratmeter angeboten. Bei mir im Geschäft kostet das 20 Euro." Nicht schwer auszurechnen für Ramrath, dass beim Bau oft am Material gespart wird "und die Undichtigkeit programmiert ist".

 

Der Fliesenlegermeister räumt mit einem weiteren weit verbreiteten Irrtum auf: "Silikonfugen sind nur begrenzt haltbar und müssen in regelmäßigen Abständen überprüft werden", betont er. Daher rät Fliesenhändler Peter Pung zur Pflege: "Die pilzhemmende Ausrüstung der Fuge verschwindet nach einiger Zeit. Verseifungen,die zum Schimmel führen, müssen von Zeit zu Zeit mit verdünnter Waschmittel- lösung abgebürstet werden."

 

Zudem sollte man auf jenen Flächen, auf der sich Fugen aus Zement finden, möglichst nur neutrale Reiniger benutzen. "Irgendwann, speziell im Duschbereich, waschen sich die Fugen zwar aus", ist die Erfahrung von Pung, aber das lässt sich beim besten Willen nicht vermeiden. Ein Bad ist halt nicht für die Ewigkeit gedacht."

 

Das weiß jetzt definitiv auch Patrick Bernhard, essen Badsanierung dem Ende zugeht. Eine Sorge hat der Bad Godesberger noch: Da auch Bodenfliesen ausgetauscht werden müssen, hofft er jetzt noch, entsprechende Ware mit gleichem Farbton und gleicher Struktur im Handel zu finden. "Leider haben wir uns damals beim Einrichten des Bades keine Reserveplatten zurückbehalten", resümiert er.

 

Axel Vogel

Quelle: Bonner General-Anzeiger, 31.08.2013, S. 49

Bleirohre gezielt suchen und beseitigen lassen

Kampf den Altlasten im Keller

 

Trinkwasserleitungen wurden bis etwa 1973 unter anderem auch aus Bleirohren erstellt. Steht das Trinkwasser eine längere Zeit unbewegt in diesen Rohren - wie zum Beispiel über Nacht - nimmt es Blei auf. Bei erwachsenen Menschen kann die schleichende Aufnahme dieses Schwermetalls, also die regelmäßige Einnahme kleinerer Bleimengen, zur Beeinträchtigung der Blutbildung führen. Bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern kann Blei zudem die Entwicklung geistiger Fähigkeiten negativ beeinflussen und das Nervensystem schädigen.

 

Der Gesetzgeber hat aus diesen Gründen festgelegt, dass sich in einem Liter Trinkwasser nicht mehr als 0,025 mg Blei befinden dürfen. Wasser, das aus Bleirohren kommt, hat einen höheren Anteil. Ab dem 1. Dezember 2013 wird der Grenzwert auf 0,01 mg/l Bleianteil herabgesetzt. Da dann das Wasser aus Bleirohren den gesetzlich zulässigen Wert deutlich überschreitet, sind Hausbesitzer ab diesem Termin verpflichtet, ihre Mieter über das Vorhandensein von Bleirohren zu informieren. Den Mietern muss auch mitgeteilt werden, dass das Wasser des Hauses mehr Blei als zulässig enthält.

 

Die Folge dieser Information können Mietminderungen sein, da der Zustand der Mietsache nicht in Ordnung ist; die Bereitstellung von einwandfreiem Trinkwasser gehört schließlich zum Standard einer jeden Wohnung. Um eventuell sogar Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen, sollten Hausbesitzer schon jetzt den Bleirohren den Kampf ansagen. Die Meisterbetriebe der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik helfen mit, sich einen Überblick über das Rohrmaterial im eigenen Hause zu verschaffen. Vor Ort können die Profis dann auch Vorschläge machen, wie man die Bleirohre ersetzen kann. Bis zum Stichtag im Jahre 2013 sollten diese dann in allen Häusern der Vergangenheit angehören.

 

Quelle: shk-nrw.de

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Letzte Aktualisierung:

15.05.2017 11:31 Uhr