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KFW Förderangebote:

 

KfW-Programm - Nr. 164. Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit

 

Zum 1. März wird das neue KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit" angeboten. Derzeit werden kleine Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt mit dem Fokus auf private Antragsteller im Programm „Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" (Marktanreizprogramm) durch die BAFA mit einem Zuschuss gefördert. Ab 1. März 2013 stellt die KfW mit dem neuen Programm eine ergänzende Kreditfinanzierung zur BAFA-Förderung bereit. Das neue Programm kann in Kombination mit einem BAFA-Zuschuss oder eigenständig genutzt werden.

 

Hier die Infos der Kfw:

 

Förderziel
Das Förderprogramm dient der Finanzierung von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und kann in Ergänzung zu Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm zur "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) genutzt werden.

 

Wer kann Anträge stellen?

  • Alle Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen

 

Träger von Investitionsmaßnahmen sind z. B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber (Investor).

 

Was wird gefördert?

  • Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach den Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm.

 

Gefördert werden:

  • thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2Bruttokollektorfläche
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
  • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW

 

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass für das Wohngebäude eine Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert wurde. Zum geförderten Gebäudebestand zählen Gebäude, für die vor dem 01.01.2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde.

 

Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird, ist eine zentrale Heizungsanlage und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude förderfähig.

 

Im Rahmen einer Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohnflächen in Wohnflächen (Umwidmung) sind Maßnahmen zur Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien förderfähig, wenn die Nutzungsänderung den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen (insbesondere den bauordnungsrechtlichen Vorschriften) entspricht. Es darf sich nicht um eine Neubaumaßnahme handeln.

 

Nicht gefördert werden Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern.

 

Förderfähige Investitionskostensind die durch die energetischen Maßnahmen unmittelbar bedingten Kosten einschließlich der Planungs- und Baubegleitungsleistungen durch einen Energieberater sowie die Kosten notwendiger Nebenarbeiten (auch zur Heizungsoptimierung und dem hydraulischen Abgleich), die zur ordnungsgemäßen Funktion der Heizungsanlage erforderlich sind.

 

Welche Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich?

 

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, z. B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Programmziel ist die ergänzende Kreditfinanzierung in der Kombination mit Zuschüssen der BAFA-Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Weiterhin ist eine Kombination mit den KfW-Programmen "Energieeffizient Sanieren – Kredit (Programmnummer 151/152) oder - Investitionszuschuss (Programmnummer 430)" sowie eine Förderung für eine weiterführende energetische Fachplanung und Baubegleitung aus dem Programm "Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung" (Programmnummer 431) möglich.

 

Bei einer Kombination darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigen. Diese Regelung ist bei Antragstellungauf den Ergänzungskredit anzuwenden. Sie ist auch anzuwenden, wenn sich eine Überfinanzierung durch eine geplante spätere Beantragung auf weitere öffentliche Fördermittel - ggf. auch nach Vorhabensdurchführung wie beim BAFA-Zuschuss - ergeben würde.

 

Sonderfall: Bei der Finanzierung von kombinierten Heizungsanlagen, die auf Basis erneuerbarer Energien und anderer Energieträger betrieben werden, ist die Förderung entweder aus dem o. g. BAFA-Programm oder als Einzelmaßnahme in "Energieeffizient Sanieren Kredit (Programmnummer 152) oder - Investitionszuschuss (Programmnummer430)" möglich.

 

Kreditbetrag

 

  • Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten finanziert werden.
  • Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten vor Sanierung.

 

Sonderfälle:

 

  • Beim Ersterwerb von sanierten Wohngebäuden/Wohnungseigentum ist die Bemessungsgrundlage die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag.

 

  • Bei der Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohnflächen in Wohnflächen ist die Bemessungsgrundlage die Anzahl der durch die Nutzungsänderung neu geschaffenen Wohneinheiten.

 

Wie erfolgt die Antragstellung?

 

Der Antrag ist vorBeginn des Vorhabens bei einem Finanzierungsinstitut Ihrer Wahl zu stellen. Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn.

2013 - das Jahr der Hocheffizienzpumpen

 

Das Zeitalter energiefressender Umwälzpumpen ist 2012 zu Ende gegangen. Seit 1. Januar 2013 stellt die Ökodesign-Richtline des Europäischen Parlaments höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Umwälzpumpen in Nassläuferbauweise. Daher wird sich 2013 das in der EU verfügbare Pumpensortiment deutlich verändern. Rund 90 Prozent der bis 2012 erhältlichen ungeregelten Pumpen dürfen in Deutschland nun nicht mehr von der Industrie in den Verkauf gebracht werden.

 

Neu ist auch, dass seit Januar 2013 das Energie-Label „A" bis „G" durch einen Energie-Effizienz-Index (EEI) ersetzt wurde. So gilt der EEI nun als zentrale Orientierungsgröße für den Stromverbrauch einer Pumpe und darf maximal 0,27 betragen. Außerdem lassen sich durch den EEI innerhalb der Gruppe der Hocheffizienzpumpen besonders energieeffiziente Modelle (EEI kleiner gleich 0,20) erkennen. Im Jahr 2015 wird der EEI im Rahmen der Effizienzvorgaben nochmal verschärft, so dass Umwälzpumpen dann nur noch 0,23 erreichen oder unterschreiten dürfen.

 

Beim Kauf einer Pumpe ist zukünftig also auf den EEI zu achten, der seit 2013 sowohl auf der Verpackung, als auch auf dem Typenschild und in der technischen Beschreibung der Pumpe gekennzeichnet sein muss. Zusätzlich tragen viele Produkte das Label „ErP ready". Es zeigt sowohl Planern als auch Installateuren an, dass eine Pumpe die zukünftigen Anforderungen der EU-Verordnung erfüllt.

 

Quelle: ZVSHK

Quelle: Techno Press / Wilo SE

Kesseltausch nach EnEV 2014

Wer ist wann in der Austauschpflicht?

 

txn. Die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist seit Oktober 2013 beschlossene Sache. Ab 1. Mai 2014 verlangt diese, dass Heizkessel, die vor dem 1. Januar 1985 installiert wurden bis Ende 2014 ausgetauscht werden müssen. Doch es gibt einige Ausnahmen:

 

  • Ausgenommen sind Anlagen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen. Küchenherde und Geräte, die für die Beheizung des Raumes sorgen, in dem sie aufgestellt sind, müssen ebenfalls nicht getauscht werden. Von der Regelung befreit sind zudem Kessel unter 4 und über 400 KW Leistung.

 

  • Brenn- und Niedertemperaturkessel haben einen besseren Wirkungsgrad und werden deswegen akzeptiert. Auf dem aktuellen Stand sind aber nur Brennwertkessel. Sogenannte Konstanttemperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind, müssen getauscht werden.

 

  • Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sind dann von der Austauschpflicht befreit, wenn sie bereits am 1. Februar 2002 das Eigenheim oder eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus selbst genutzt haben. Kommt es zu einem Eigentümerwechsel, endet die Befreiung von der Austauschpflicht. Der neue Eigentümer muss den alten Kessel dann mit einer Frist von zwei Jahren durch ein neues Heizsystem ersetzen.
Foto: ZVSHK/fotolia

Wer einen Kessel besitzt, der vor 1985 installiert wurde oder sich unsicher ist, welcher Kesseltyp mit welchem Baujahr installiert ist, sollte das Gespräch mit den SHK-Fachmännern vor Ort suchen. Die Profis informieren über das Alter und den Typ der bestehenden Anlage und wissen, ob diese austauschpflichtig ist. Zudem beraten sie zu modernen und energieeffizienten Systemen, deren Einbau sie genauso übernehmen wie deren Wartung.

Bleigrenzwerte im Trinkwasser zum 1. Dezember 2013

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