PrinzService GmbH beleuchtet St. Evergislus in Plittersdorf
Bad Godesbergs Beitrag zum "Rhein in Flammen"- Ereignis wird ab sofort zur Dauereinrichtung. Auch auf der anderen Rheinseite noch gut sichtbar, erstrahlten am Samstagabend erstmals Turm und Obergaden der Plittersdorfer St.Evergislus-Kirche in blauem Licht. Was die Sponsoren Prinz Service GmbH sowie EuroLux AG dem katholischen Pfarrbereich Rheinviertel auch weiterhin jeden Abend garantieren wollen.
Entwässerung tiefliegender Räume
Das Kanalnetz kann nicht so groß sein, dass es jede Niederschlagsmenge sofort ableitet. Deshalb legen die Entwässerungssatzungen und die DIN 1986 - Grundstücksentwässerungsanlagen - eine Rückstauebene fest. Das ist die Höhe, bis zu der sich jeder Grundstücks- bzw. Hauseigentümer gegen rückstauendes Abwasser aus dem städtischen Kanalnetz sichern muss. Als Rückstauebene gilt die Straßenoberfäche an der Stelle, an der der Grundstückskanal an den städtischen Kanal anschließt.
Bei Eiseskälte bloß nicht mit dem Heizen geizen
Aus Sorge vor hohen Energiekosten machen Millionen Bundesbürger den gleichen Fehler: Sie knausern tagsüber beim Heizen, machen es sich abends mollig warm - und holen sich damit immer öfter den Schimmel ins Haus. Gerade bei klirrender Kälte ist es aber wichtig, gleichmäßig durchzuheizen und viel zu lüften, wie Gernot Henrich erklärt, der Leiter des unabhängigen Bochumer Instituts für angewandte
Bauwerksdiagnostik (ifab). Das halte die Pilzkulturen draußen und schone sogar den Geldbeutel.
Falsches Wohnverhalten und übertriebenes Energiesparen trage dazu bei, dass sich Schimmel in schlecht geheizten Häusern massiv ausgebreitet habe, sagt Christian Michaelis, Energieexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Immer mehr Bürger klagen über muffigen Geruch in ihren vier Wänden, über dunkle Flecken an Wänden und Decken, hinter Schränken und Rollladenkästen. Viele merken nichts, weil manche Pilzarten unsichtbar «blühen». Jedes zweite Haus ist nach Einschätzung des Verbands Privater Bauherren (VPB) mittlerweile vom Schimmelpilz befallen. «Eine Massenplage», sagt Gutachter Henrich.
Betroffen sind Neu- wie Altbauten. Auch in Gebäuden, die jahrzehntelang schimmelfrei waren, wuchern nach einem strengen Winter häufig die Kulturen. Vermieter und Mieter streiten laut Deutschem Mieterbund zunehmend darüber, wer für die Beseitigung aufkommen muss.
Hausgemachtes Problem
Für ifab-Leiter Henrich ist klar: die Feuchtigkeitsprobleme in Häusern sind zum Großteil hausgemacht. Was die Pilze drinnen zum Sprießen bringt, ist der unselige Mix aus drastischem Wärmedrosseln und falschem Lüften, so die Erfahrungen des Fachmanns. Bauphysikalische Mängel seien weniger das Problem.
Verbraucher sollten wissen: Je stärker eine Wohnung auskühlt, desto besser können die Pilzkulturen blühen. Wird ein Raum nur noch spärlich beheizt, schlägt sich auf den kalten Wänden unweigerlich die Feuchtigkeit nieder, die beim ganz normalen Wohnen entsteht - durch schwitzen, atmen, duschen, putzen oder kochen. Wird aus Furcht vor Wärmeverlust dann auch noch mit dem Lüften gegeizt, ist der Sporenbefall nicht mehr zu stoppen. Die Feuchtigkeit muss aber aus der Wohnung raus.
Sparsamkeit wird etwa dann zum Bumerang, wenn Heizkörper nur noch in einzelnen Räumen laufen, aber die Türen offen stehen. Oder wenn die Heizung aus Sorge über die Energiekosten im ganzen Haus tagsüber radikal heruntergefahren wird. Wenn Schlafzimmer und Bad gerade mal noch 12 oder 14 Grad warm sind, das Wohnzimmer nur noch 16 Grad. Und wenn die Heizkörper dann wieder voll aufgedreht werden, um die Räume abends wieder warm zu kriegen.
Das ständige Auf und Ab begünstige nicht nur die Schimmelbildung. Es sei auch «energetisch unsinnig und teuer», sagt Henrich. Ausgekühlte Räume brauchten jede Menge Energie, um wieder auf ein angenehmes Raumklima zu kommen. Wer eine Wohnung dagegen konsequent auf mittlerem Niveau durchheizt, kommt nach Berechnungen des Fachmanns billiger davon.
Am besten zwischen 19 und 21 Grad
Wer Schimmel draußen und die Energiekosten im Griff behalten will, sollte folgendes beherzigen: die Temperatur in Wohnräumen am besten bei 19, höchstens 21 Grad halten. «Niedriger als auf Stufe 2 sollten die Heizkörper gerade bei klirrender Kälte nicht eingestellt sein», empfiehlt Henrich. Selten genutzte Räume können zwar etwas kühler sein. Die Raumluft sollte aber mindestens noch 16, 17 Grad betragen. Außerdem müssen die Türen dann zu bleiben. So kann sich die wärmere und feuchtere Luft aus der übrigen Wohnung nicht an den kalten Wänden niederschlagen. Der Temperaturunterschied zwischen Räumen darf wegen der Schimmelgefahr nicht größer als fünf Grad sein.
Außerdem ist es ratsam, Möbel möglichst nicht an Außenwände zu stellen. Wenn es aus Platzgründen nicht anders geht, sollte wenigstens eine Handbreit Abstand zur Wand bleiben, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Fenster nur gekippt oder komplett geschlossen zu halten, um keine Wärme zu verlieren, ist gerade bei Eiseskälte die völlig falsche Strategie. Wichtig ist: lüften, lüften, lüften. Wenn möglich, mehrmals täglich. Die trockene Winterluft kann besonders viel Wasser aufnehmen und hinausbefördern. Auch wenn viele das bezweifeln: Fünf Minuten Stoßlüften kosten kaum Heizenergie. Frischluft wärmt sich rasch auf. Eine permanent beheizte, gut gelüftete Wohnung verliert weniger Energie als eine kalte.
(Quelle: AP)
Lehrlinge bleiben im Unternehmen
Auch in 2010 bleiben erneut Nachwuchs-Installateure der Prinz Service nach Abschluss der Gesellenprüfung in ihrem Lehrbetrieb tätig.
Die beiden ehemaligen Auszubildenden, die seit 2006 als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik von der Prinz Service GmbH ausgebildet wurden, wurden zu Beginn dieses Jahres mit Abschluss ihrer Gesellenprüfung vom Lehrbetrieb übernommen und verstärken damit das stetig wachsende Team der Servicetechniker.
Nach eigenen Angaben sind die Gründe für die Bindung an den Lehrbetrieb die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre im Team, die reibungslose Organisation und die spannenden, vielfältigen Tätigkeiten beim Kunden.
Die Prinz Service GmbH, gegründet 1971, bildet bereits seit 1973 als anerkannter Ausbildungsbetrieb stetig mehr Fachkräftenachwuchs in den Bereichen Sanitär, Heizung und Elektro aus. Derzeit hat das Unternehmen insgesamt 8 Auszubildende; die beiden „Jüngsten“ haben ihre Lehre zum September 2010 begonnen. Insgesamt sind bei der Prinz Service aktuell 20 Monteure in den Betätigungsfeldern Heizung / Sanitär Sanierung, Elektro und Kundendienst beschäftigt.
In eigener Sache:
Rätselhafte schwarze Schatten
„Fogging“ an Wänden, Fenstern und Einrichtung
tritt mit Beginn der Heizperiode auf
Jedes Jahr mit Beginn der Heizperiode gibt es wieder Meldungen darüber: Rußähnliche, schmierige, schwarze Beläge lagern sich an Wänden, Decken, Fenstern und Einrichtungsgegenständen ab. Seit Mitte der 90er Jahre beobachten Wissenschaftler das Phänomen, dem sie die Bezeichnungen „Fogging“ oder „Magic Dust“ gegeben haben. Was man dagegen tun kann? Allenfalls Kleinigkeiten.
„Fogging beschreibt eine zeitlich erheblich beschleunigte Schwarzstaubablagerung in Wohnungen während der Heizperiode“, erklärt Martin Wesselmann vom Bau-Institut Hamburg-Harburg. Das Spektrum der Verschmutzung reiche von einzelnen grauen Stellen an Decken oder Heizkörpern bis zu großflächigen Ablagerungen in allen Räumen.
Selbst Gegenstände in Schränken könnten etwas abbekommen. Bei manchem Bewohner färbe die Schmiere sogar die Haare schwarz, berichten Betroffene. Die Ablagerungen können laut Wesselmann in Extremfällen innerhalb weniger Stunden entstehen. Meist treten sie aber in einem Zeitraum auf, der wenige Wochen bis hin zu einer kompletten Heizperiode umfasst.
Warum Wohnungen oder Häuser von Schwarzstaub eingenommen werden, ist dem Experten zufolge nicht abschließend geklärt. Die ersten Fogging-Fälle traten mit der Einführung von umweltfreundlichen Produkten auf. Anstelle der früher üblichen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Tapeten, Farben, Lacken, Klebern oder Kunststoffböden nutzen Hersteller seit Mitte der 90er Jahre schwerflüchtige organische Verbindungen in Wand- und Bodenmaterialien (SVOC). Die Experten des Umweltbundesamtes (UBA) in Dessau-Roßlau vermuten, dass sich nach Renovierungen oder einem Neubau diese SVOC aus den Baustoffen vor allem Weichmacherverbindungen aus der Gruppe der Phthalate mit Staubteilchen aus der Luft verbinden und sich an kalten oder elektrostatisch geladenen Flächen absetzen. Die Untersuchungen des UBA zeigten zudem, dass „Fogging“ verstärkt in der Heizperiode auftritt.
„Daneben gibt es in den betroffenen Wohnungen auch noch individuelle Besonderheiten“, erläutert der Innenraumanalytiker Gerhard Führer vom Institut Peridomus in Himmelstadt (Bayern), das Wohnräume untersucht, um gebäudebedingte Erkrankungen zu klären. So könnten Baumängel, Öllampen und rußende Kerzen sowie das Abschalten der Heizung bei Abwesenheit oder mangelndes Lüften ebenfalls für den Staub verantwortlich sein. Außerdem stehen manche Reinigungs- und Pflegemittel wie Möbelpolituren als Mitverursacher in Verdacht.
Wahrscheinlich, so Führer, sei die Ursache daher ein Mix aus vielen Faktoren. Auch Martin Wesselmann berichtet von neuen Bedenken aus Wissenschaftskreisen gegen die SVOC-Hypothese. So seien bereits häufig Phthalatverbindungen in den Materialien mit SVOC reduziert worden. In anderen Fällen hätte es trotz eines kompletten Austausches dieser Verbindungen in Wohnräumen im Folgewinter erneut Verfärbungen gegeben.
Der Mann vom Bau-Institut meint, dass vor allem der Verbraucher durch sein Verhalten selbst „Fogging“ verhindern könne: Oft habe es schon gereicht, wenn in der Wohnung während der Heizperiode weniger bis gar keine Zigaretten, Kerzen und Räucherstäbchen abgebrannt wurden. Hilfreich sei auch das Löschen von Kerzen mit einem Löschhütchen, da so erheblich weniger sehr feine Partikel und Paraffin-Emissionen freigesetzt werden. Auch sollten die Zimmer gleichmäßig warm geheizt werden. Renovierungen sollten nicht während der Heizperiode stattfinden, denn anfangs dünsteten die Lösungsmittel in Baumaterialien noch aus
(Quelle: dpa)
