Armaturen in Küche und Bad

Blei und Nickel im Trinkwasser – Zertifizierte Armarturen zahlen sich aus

 

Sicher, ästhetisch, langlebig, pflegeleicht, einfach bedienbar und kostengünstig – So wünschen Sie sich als Kunde ihre Armaturen in Bad und Küche. Nicht immer erhalten Sie ein Produkt, das allen Ihren Ansprüchen genügt. Häufig bestimmen Design und Kaufpreis über eine Kaufentscheidung. Zu verlockend sind die schönen Armaturen von Billiganbietern.

 

Doch Vorsicht: Versteckte Qualitätsmerkmale wirken auf die Trinkwasserqualität!

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass nicht selten erhöhte Schwermetallgehalte in Trinkwasserproben gefunden werden. Am häufigsten werden zu hohe Nickel- und Bleikonzentrationen gemessen. Die Ursachen liegen meist in den bei der Trinkwasserinstallation verwendeten Materialien.

 

Der Blei- und Nickelgehalt im Wasser ist limitiert

 

In der Trinkwasserverordnung (gültige Fassung von November 2011) wird nicht nur die höchst zulässige Anzahl an Krankheitserregern, wie Legionellen und Darmbakterien, geregelt, sondern auch der Gehalt von Nickel und Blei. Der vorgeschriebene Grenzwert für Nickel beträgt 20 und für Blei 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. In der Praxis wird dabei oftmals der Grenzwert von Nickel überschritten und das fast in jedem zehnten deutschen Haushalt.

 

Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben zu hohe Blei- und Nickelgehalte?

 

Werden zu hohe Konzentrationen von Nickel über die Nahrung und das Trinkwasser aufgenommen, können Darmbeschwerden und möglicherweise sogar Hirnschäden die Folge sein. Zudem reagieren viele Menschen mit Ausschlägen und Ekzemen auf Nickel. Das trübt nicht nur den kulinarischen Genuss, sondern auch das ausgiebige, wohlverdiente Wannenbad!

 

Blei ist ein Nerven- und Blutgift mit der negativen Eigenschaft sich im menschlichen Körper anzureichern. Vor allem bei Kindern in den ersten Lebensjahren verursacht es eine Störung der Intelligenzentwicklung. Daher sollte gerade bei Ungeborenen, Babys und Kleinkindern das Trinkwasser unbelastet sein.

 

Wie kommen Blei und Nickel ins Nass?

 

Hauptursache für die Belastung des Trinkwassers mit Blei und Nickel sind metallene Werkstoffe, die in der technischen Ausrüstung einer Trinkwasseranlage eingesetzt werden. Obwohl die Verwendung von Bleirohren in der Trinkwasserinstallation seit 1973 nicht mehr erlaubt ist, sind in Gebäuden, die vor diesem Zeitpunkt errichtet wurden, noch Bleileitungen auffindbar. Durch Korrosion wird das Blei langsam aus den Rohren herausgelöst und gelangt ins Trinkwasser.

 

Doch auch Billigarmaturen mit ihrem trinkwasserberührten Innenleben können eine Quelle für erhöhte Schwermetallkonzentrationen sein. Eine Armatur enthält unter der verchromten Oberfläche Bauteile aus Messing, eine Legierung auf Kupferbasis mit Zink und Anteilen an Zinn, Blei und Nickel. Man unterscheidet bei den Legierungen zwischen Gelbguss und Rotguss, je nach den prozentualen Anteilen der Legierungselemente im Verhältnis zu Kupfer. Blei wird der Legierung zugesetzt um die Bearbeitbarkeit des Gussteils zu verbessern. Aufgrund der Eigenschaft des Nickels die Festigkeit von Gussteilen zu erhöhen, können die Wandstärken von Mischventilgehäusen mit steigendem Nickelgehalt reduziert werden. Daher werden aus Gründen der Materialeinsparung nicht selten Gussteile mit einem Nickelanteil von mehr als 2 % produziert, die dann in Billigarmaturen verbaut werden. Derartige Produkte sind nur über den Preis marktfähig.

 

Je mehr Nickel also das Werkstück enthält, umso mehr Nickel kann ausgespült werden. Das ist vor allem bei den Küchenarmaturen kritisch zu sehen, da dann nickelhaltiges Wasser beim Kochen verwendet wird.

 

In der Regel ist bei geringwertigen Produkten – anders als bei Markenprodukten - nicht nur die Wandstärke des Mischventilgehäuses geringer, sondern auch die Wandstärke der Chrom-Schicht. Das führt innerhalb kürzerer Zeiträume zu rissigen und abgeblätterten Oberflächen. Darunter leiden nicht nur die Optik und Haltbarkeit sondern auch die Trinkwasserqualität.

 

Achten Sie auf geprüfte Qualität!

 

Grundsätzlich dürfen in der Trinkwasserinstallation nur Werkstoffe verwendet werden, die die Trinkwasserqualität unbeeinflusst lassen. In der DIN 50930 Teil 6 und den Regelwerken des Deutschen Vereins des Gas und Wasserfaches (DVGW) sind die Anforderungen an Rotguss als Werkstoff für Armaturen (Absperr-, Sicherungs- und Regulierarmaturen) und Trinkwasserinstallationen festgelegt. Das DVGW-Gütesiegel zeichnet solche Produkte aus, die gemäß den vorgegebenen Anforderungen an Werkstoffe bzw. Bauteile geprüft sind.

 

Trägt eine Armatur dieses Zeichen, so können Sie als Kunde sicher sein, dass Sie ein Produkt mit gesicherter Qualität kaufen. Gerne beraten Sie unsere geschulten Mitarbeiter, unterstützen Sie bei der Auswahl und übernehmen den fachmännischen Einbau.

 

Mit uns sollten Sie viel Freude an Ihrer Bad- oder Küchenarmatur haben: Qualität zahlt sich aus!

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